Schmerztherapie

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Manuelle Therapie nach Liebscher und Bracht

Bei der Schmerztherapie nach Liebscher und Bracht handelt es sich um eine effektive Methode, Ursachen für die meisten Schmerzgeschehen systematisch anzugehen. 

Manual therapeutisch arbeiten wir mit Osteopressurpunkten, das sind Knochenpunkte, die unterschiedlichen Schmerzgeschehen zugeordnet werden können. Durch fachgerechtes Drücken dieser Punkte wird der Anspannungskreislauf unterbrochen und es kommt zu einer schnellen Entspannung der entsprechenden Muskelpartien.

Passend zum jeweiligen Schmerzgeschehen gibt es zudem spezielle Engpassdehnungen. Das sind Übungen, die eine Kombination aus Dehnungs-, Kräftigungs- und Ansteuerungsübung darstellen. Ziel dieser Übungen ist es, die Anspannung weiter zu reduzieren, muskuläre Verkürzungen aufzulösen und darüber in Kombination mit der verbesserten Ansteuerung dem erneuten Entstehen vorzubeugen. Besonders effektiv sind sie, um im Alltag wieder aufgebaute Anspannung erneut aufzulösen.

Für jeden der möchte, biete ich bei der Schmerztherapie gerne ausschließlich den Goldstandard nach Liebscher und Bracht an: Dieser sieht drei bis fünf Behandlungen pro Schmerzzustand und je nach Bedarf eine langfristige Betreuung durch Wiederholung und Korrektur der gelernten Übungen in sogenannten Engpassdehnungsgruppen vor.

Meine Empfehlung ist, pro Schmerzzustand drei Behandlungen Liebscher und Bracht mit einer Behandlung Bewegungs- und einer Behandlung Bewusstseinstraining zu kombinieren und die anschließende langfristige Betreuung zu strukturieren. Weshalb Bewegungsschule? Weshalb Bewusstseintraining?

Bewegungsschule

In unserer Gesellschaft leiden wir an einem eklatanten Bewegungsmangel, das betrifft nicht nur die Häufigkeit sondern vor allem auch die Art unserer Bewegung. Im Grunde genommen ist unser Bewegungsapparat 24 Stunden am Tag im Einsatz, ob wir wollen oder nicht. Im Sitzen üben wir sitzen im Liegen liegen usw., unser Körper möchte möglichst energiesparsam sein, daher wird alles (z.B. Muskeln, Knochen), was wir nicht nutzen abgebaut.  Das gilt auch für neurologische Verbindungen und unsere Beweglichkeit. "Use it or lose it", "benutz es, oder verliere es" als treffende Beschreibung, verlieren im Sinne von verlernen, beinhaltet natürlich auch die Möglichkeit des Wiedererwerbs unserer Bewegungsfähigkeit.

Als Antwort darauf hat sich eine Bewegungskultur entwickelt, die ein Rückbesinnen auf natürliche Bewegungsmuster, sog. Primal Moves und ein innovatives Aufleben von Bewegungsfreiheit anstrebt. Wenn wir mehr Bewusstsein in unsere Bewegung bringen, mehr Abwechslung und Freiheit, verabschieden wir mit Abstand den größten Einflussfaktor auf Krankheit und Schmerzentstehung: Übermäßige unbewusste Anspannung.

Beim Bewegungstraining möchte ich dir passende Bewegungsmuster, sowie Atemtechniken an die Hand geben und zu einer grundlegende Entwicklung im Verständnis von Bewegung einladen. 

Bewegung ist ein wunderbarer Schlüsselmoment, um unserem Körper und damit uns selbst wieder näher zu kommen. Sie ist immer ein essenzieller Bestandteil des Lebens.

Bewusstseinstraining

Die meisten wissen von der negativen Auswirkung ihres Bewegungsmangels, vielleicht auch ihres Lebensstils, aber eine nachhaltige Veränderung in unsere Bewegungsmuster und ins Leben zu bringen, fällt oft schwer. Der Grund dafür ist u.a. unsere unbewusste Abhängigkeit zu den Gewohnheiten des Alltags. Diese bescheren uns relativ vorhersagbare Erlebnisse, vertraute Gefühle und bestätigen uns in unserem Welt-, bzw. Selbstbild. Meist unterhalten und verhärten wir dabei sehr unangenehme, destruktive Strukturen ohne dies zu merken.

Uns Selbst bewusst zu sein gibt uns die Kraft und Geistesgegenwart die wir brauchen, um über uns hinauswachsen zu können. Wir befreien uns immer mehr von den vorherrschenden Mustern und mit der Veränderung können Liebe und Lebensfreude wieder natürlicherweise Einzug ins Leben erhalten.  

Bewegungsschule und Bewusstseinstraining biete ich für Eine/n, Partner und Gruppen an, auch digital. Bei Interesse einfach nachfragen!

Therapieplan im Überblick

Während dieser Zeit stehe ich dir selbstverständlich mit meinem Wissen und meinen Fähigkeiten zur Verfügung. Du kannst mir gerne Emails schreiben, oder einen Termin zur telefonischen Beratung vereinbaren und bekommst im Laufe des Jahres zusätzliche Unterlagen von mir mitgegeben.

Die Schmerztherapie ist eine Einladung zu grundlegender Veränderung. Ziel ist es, diese innerhalb eines Jahres nachhaltig aufzubauen und zu begleiten.

Ich freue mich auf Dich, Sie und Euch!

Kiefergelenkschmerzen

Zur Behandlung von Kiefergelenksschmerzen habe ich mein zahnmedizinischen Wissen und das Schmerztherapiekonzept zu einem neuen Behandlungsansatz kombiniert. Mehr Informationen dazu findest du hier.

Post-Covid-Syndrom

Therapie

Zur Unterstützung des Heilungsprozesses eines Post-Covid-Syndroms biete ich alle als wesentlich betrachteten Aspekte des derzeitigen Behandlungsspektrums an

  • Atemphysiotherapie
  • körperlichem Training, Ausdauertraining
  • Krafttraining
  • psychologische Therapie mit Gesprächstherapie, möglichst ohne Anwendung einer medikamentösen Behandlung
  • (schulmedizinische) manuelle Schmerztherapie

Aufgrund unzureichender Langzeiterfahrung besteht derzeit eine sehr inhomogene Studienlage zum Post-Covid-Syndrom. Während eine Infektion des neuartigen Coronavirus laut des Robert-Koch-Instituts bei leichtem Verlauf in ungefähr zwei bis drei Wochen, bei schwerwiegenden Formen in ca. drei bis Wochen überstanden ist, kommt es dennoch bei einigen Patienten einer überstandenen Covid-19-Infektion zu medizinischen und psychischen Langzeit- und Spätfolgen. Die Symptomatik tritt nach vier bis sechs Monaten nach der Ersterkrankung auf. In diesem Kontext spricht man dann von einem Post-Covid-Syndrom.

typische Symptome sind

  • Erschöpfung, Müdigkeit, Fatigue-Syndrom
  • unerklärbare Schmerzsymptome im Sinne einer chronischen Schmerzerkrankung
  • Atemprobleme mit Kurzatmigkeit, Husten und Lungenbefall, manchmal auch im Zusammenhang mit einem Guillain-Barré-Syndrom
  • psychische Belastungssymptome (Angst, Depression, Anpassungsstörungen, dementielle Konzentrations- und Denkprobleme, Schlafstörungen etc.)
  • Verlust des Geruch-/Geschmacksinns (Anosmie)